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03.12.2015 11:30
Von: masa (SZ)

Kinder passten ihr Umfeld im Kindergarten selbst an

AWo-Familienzentrum Bad Laasphe stellte neue Räumlichkeiten vor


Kleinere und größere Besucher schauten sich am Samstag die neuen Räumlichkeiten des AWo-Familienzentrums „Auf der Pfingstweide“ in Bad Laasphe an. Foto: masa

Kleinere und größere Besucher schauten sich am Samstag die neuen Räumlichkeiten des AWo-Familienzentrums „Auf der Pfingstweide“ in Bad Laasphe an. Foto: masa

Wie viel Spaß und gute Laune die Kinder hier haben, war am Samstag im AWo-Familienzentrum „Auf der Pfingstweide“ in Bad Laasphe deutlich zu spüren. Der Kindergarten veranstaltete zum ersten Mal einen Tag der offenen Tür, um die gerade neu gebauten Räumlichkeiten und das Konzept im Umgang mit den Jungen und Mädchen vorzustellen.

Der Kindergarten besteht aus einem Altbau aus dem Jahre 1998, einem daran angebauten Teil aus 2013 und aus einem ganz neuen Gebäude, das seit August fertig ist. Dieses Gebäude wurden in Kooperation mit der Firma Berge-Bau errichtet. Mit vielen Details wurde für die Kinder eine tolle Atmosphäre geschaffen, wie zum Beispiel durch Badezimmerfliesen, die die Kinder selbst bemalen durften. Der Kindergarten arbeitet nach dem Prinzip der Offenheit, berichtete die Kindergartenleiterin Anne Bade. Dies bedeutet, dass alle Kinder zwar bestimmte Kerngruppen haben, sich trotzdem auf dem ganzen Gelände aufhalten können.

In dem neuen Gebäudeteil, der seit August in Betrieb ist, sind die Kinder, die im kommenden Jahr zur Schule gehen, beheimatet. Diese Gruppe besteht aus rund 20 Kindern. In den neuen Räumlichkeiten werden ihnen viele Möglichkeiten gegeben, sich auf die bevorstehende Trennung und auf das Schulleben vorzubereiten, erläuterte Anne Bade im SZ-Gespräch.

Denn in dem Bereich bietet der Kindergarten den Kindern ein großes Lernangebot, unter anderem eine kleine Forscherecke, einen Lesebereich und auch eine Werkstatt, in der die Kinder am Samstag so viele Tannenbäume bauten, dass das gesamte Holz aufgebraucht war. Im Altbau wurden die Räumlichkeiten auch deutlich umgestaltet, da die größeren Kinder in den Neubau umgezogen sind. Aus einer Bibliothek wurde nun ein Schauspielraum. Dies hatten sich die Kinder selbst gewünscht und anschließend auch zusammen mit den Erzieherinnen ein Konzept entwickelt.

Anne Bade berichtete auch, wie schön es gewesen sei zu sehen, wie die Kinder selbstständig ihr Umfeld anpassten. Auch das Bauzimmer wurde erneuert, denn der Kindergarten hat sich selbst eine Trennwand gebaut – dies sollte den Kindern zeigen, welche Möglichkeiten es gibt, Dinge selbst zu bauen. Darüber hinaus gibt es in diesem Gebäude eine Turnhalle, einen Schlafraum, ein Bällebad und viele weitere Bereiche, in denen sich die Kinder entfalten können. Im neuen Anbau befinden sich die Küche und ein großer Essraum für alle. Ebenfalls sind dort die ganz Kleinen „zuhause“. Dort gibt es extra einen Bereich für die Kinder im Alter zwischen vier Monaten und drei Jahren, diese werden dort in einer Zehner-Gruppe betreut und sollen langsam in die anderen Bereiche „hineinwachsen“, wie Anne Bade es beschrieb.

Dieses Konzept konnten sich am vergangenen Samstag alle Interessierten anschauen und kennenlernen. „Es war ein Kommen und Gehen“, berichtete Anne Bade. Morgens waren auch Vertreter von Berge-Bau, der Laaspher Bürgermeister Dr. Torsten Spillmann und Vertreter der Arbeiterwohlfahrt (AWo) vor Ort. Den Mädchen und Jungen wurde ein umfangreiches Programm geboten und die Kinder selbst führten sogar ein Tanzspiel auf. Für das leibliche Wohl war natürlich auch gesorgt und so ließ man den Tag am späten Nachmittag ruhig ausklingen.




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