Kabelverlegung im Steilgelände – BERGE BAU wieder im Windpark Stöppelwind aktiv.
Über Stock, Baum und Stein zum Ziel.
Vor rund 25 Jahren begann die Geschichte des Windparks Stöppelwind zwischen Halberbracht und Langenei mit dem Anschluss der ersten Windenergieanlagen an das öffentliche Stromnetz. Schon damals spielte BERGE-BAU eine entscheidende Rolle: Die Verlegung mehrerer Kilometer Kabel bis zur Umspannanlage Gleierbrück stellte einen wichtigen Meilenstein dieses zukunftsweisenden Projekts dar.
Jetzt, ein Vierteljahrhundert später, stand erneut eine anspruchsvolle Aufgabe an: Die ursprünglich gewählte, vermeintlich einfachere Trasse erschwerte die aktuelle Maßnahme erheblich. Die neuen Kabel mussten um das Gebiet herum verlegt und in den Boden eingepflügt werden. Dank der engen Zusammenarbeit mit dem Planungsbüro Düser und den Auftraggebern konnte jedoch eine hervorragend geeignete Alternativtrasse gefunden werden.
Kabelverlegung im schwierigen Gelände
Kabelmontage mit großen Querschnitten
Diese führte allerdings keineswegs ausschließlich über gut ausgebaute Wege. Im Gegenteil: Unsere Facharbeiter waren mit enorm steilem und schwierigem Gelände konfrontiert und mussten buchstäblich über Stock, Baum und Stein arbeiten. Teilweise war das Befahren der Trasse ausschließlich mit Raupenfahrzeugen möglich. An besonders steilen Abschnitten kamen Forstseilwinden zum Einsatz, mit deren Hilfe Unimogs sicher abgelassen wurden, um auch dort eine fachgerechte Kabelverlegung zu gewährleisten.
Der Leistungsumfang von BERGE-BAU ging weit über die reinen Kabelpflugarbeiten hinaus. Zum Projekt gehörten unter anderem:
- Erstellung der Anschlussgräben an den Windenergieanlagen
- Einschleifen der Kabel in die Anlagen
- Fachgerechter Anschluss an Windräder und Stationen
Die anspruchsvollen Kabelmontagen übernahmen die firmeneigenen Elektriker von BERGE-BAU. Aufgrund der außergewöhnlich großen Kabelquerschnitte stellte dies eine besondere Herausforderung dar – eine Aufgabe, die dank der Erfahrung und Kompetenz unseres Elektriker-Teams souverän gemeistert wurde. Denn Muffe ist nicht gleich Muffe: Während üblicherweise Kabel mit einem Querschnitt von etwa 300 mm² verarbeitet werden, kamen in diesem Projekt Kabel mit einem Querschnitt von 800 mm² zum Einsatz. Ein deutliches Zeichen dafür, dass über moderne Windparks immer höhere Leistungen transportiert werden müssen.
Insgesamt ist die Kabelverlegung im Windpark Halberbracht–Stöppelwind ein äußerst abwechslungsreiches und technisch anspruchsvolles Projekt und ein ausgezeichnetes Beispiel für die Leistungsfähigkeit und Erfahrung von BERGE-BAU im Bereich anspruchsvoller Infrastrukturprojekte.