Ihr Wind­kraft­projekt –
unsere Exper­tise

Bau der Infra­struktur für Wind­kraft­anla­gen.

Die Energie­gewinnung aus Wind­kraft ist eine der Schlüssel­techno­logien unserer Zeit. Die komplexe Infrastruktur von Wind­kraft­anlagen erfordert hoch­moderne Maschinen und Projekt­ab­läufe. Es geht um planungs- und zei­tintensive Pro­zesse. Umso wichtiger, dass Sie keine Zeit ver­lier­en und auf diese Weise un­nötige Kosten ent­stehen. Mit uns sind Sie auf der sicheren Seite: Wir kennen uns mit extremen topografischen Bedingungen aus, verfügen über den er­forderlichen Sonder­maschinen- und Geräte­park und aus­reichend Man­power. Wir be­gleiten Ihr Wind­kraft­projekt in den Be­reichen Infra­struk­tur, Zu­wegungen und Boden­arbeiten - mit Experten­wissen von über 10 Jahren.

Darum Windkraftbau
mit BERGE-BAU

Das macht uns aus. Das erwartet Sie. Darauf können Sie sich verlassen. Heute genauso wie morgen.

Modernste Maschinen

Mit unserem mo­dernen Kabel­pflug und der neuesten Graben­fräse können wir Kabel- und Leitungs­strecken deutlich effi­zienter und kosten­effektiver er­richten als mit her­kömmli­chen Me­tho­den.

Verlässlichkeit

Dort wo wir herkommen, ist ein Wort noch etwas wert. Absprachen und Termine halten wir selbstverständlich verlässlich ein. Ihr Vertrauen ist uns nämlich enorm wichtig.

Topografie

Unsere Einsatz­gegend ist geprägt von heraus­fordernden und oft nicht plan­baren Witterungs­verhält­nissen. Wir kennen uns damit aus und be­wältigen den Aus­bau der Infra­struktur auch bei schwierigen Topo­grafien.

Erfahrung

Wir unter­stützen bereits seit 15 Jahren den Auf­bau von Wind­kraft­anlagen und weisen Erfah­rung von über 20 Pro­jekten vor - das merkt man.

Indivi­dua­lität

Außergewöhnliche Ideen finden wir besonders spannend. Durch unsere Flexibilität und unser Know-how sind wir in der Lage, Ihre individuellen Ansprüche gekonnt zu realisieren.

Optimale Abläufe

Mit­hilfe von Erd­massen­berech­nungen und der Er­stellung digi­taler Gelände­modelle können wir die Ab­läufe von Erd­bewegun­gen von Beginn an optimal planen.

Die Teilschritte im Windkraftbau -
Kompetenzen im Überblick

Wir sind Experten für alle Leistungen rund um den Bau der Infrastruktur von Windkraftanlagen

Leistungsfähig, langlebig, nachhaltig – die infrastrukturellen Anforderungen an Windkraftanlagen sind enorm hoch. Die einzelnen Teilschritte planen und führen wir präzise und verlässlich aus.

Vermessungen, Erdmassenberechnung und digitale Geländemodelle (DGM)

In den Anfängen des Infrastruktur-Aufbaus gleichen die Umgebung und die Zufahrtswege oft noch einem Nadelöhr – ein Schwertransport der vielen Anlagenkomponenten ist noch nicht vorstellbar. Umso wichtiger ist die Vermessungsphase. Massen- und Volumenberechnungen für die umfangreichen Tiefbauarbeiten übernehmen wir für Sie. Die zu erwartenden Erdmassen müssen geplant bewegt werden inklusive Berücksichtigung unterschiedlicher Höhen und Bodenklassen. Dafür erstellen wir digitale Geländemodelle per Laserscanning, die im Nachgang mit berechnet werden.

Wegebau und Erstellung von Kranflächen

Wir bewegen Großes – die Errichtung von Kranstellflächen sowie die Streckenverlegung von Kabeln für Windkraftanlagen gehören definitiv dazu. Damit der Transport von Kran und Anlagenteilen durch den Wald überhaupt möglich ist, kommt unser leistungsstarker Maschinenpark sowie technisches Know-how zum Einsatz. Zunächst stehen Rodung und Geländefreimachung im Fokus. Im Anschluss erfolgt die Herstellung von Zuwegungen und Kranstellflächen Schotter- sowie Asphaltbauweise.

Unterstützung bei herausfordernden Topographien

Windkraft im Wald bringt andere Herausforderungen mit sich, als man sie von weitläufigen Ackerflächen oder von Küstenregionen kennt. Topographische und geotechnische Untersuchungen und Bewertungen sind in Waldgebieten eine anspruchsvolle Aufgabe. Verschiedene Höhenlagen bedeuten Wetterumschwünge, unterschiedliche Bodenbeschaffenheiten und Windstärken und spezifische Landschaftsmerkmale. Berge Bau kennt sich damit aus – wir unterstützen seit 15 Jahren den Windkraftanlagenbau in topographisch anspruchsvollen Gebieten.

 

Leitungsbau und Kabelverlegung

Die sichere Infrastruktur zur Anbindung von Windkraftanlagen, Umspannwerken oder Verdichterstationen ist unerlässlich für eine nachhaltige Energieversorgung. Bei der Verlegung von Leitungsstraßen und unterirdischen Kabeln ist maximale Effizienz gefragt, ansonsten treten unnötige Verzögerungen im Projekt auf. Mit Berge Bau haben Sie einen entscheidenden Vorteil an Ihrer Seite: unsere Grabenfräse ist eine Höchstleistungsmaschine und schafft die Bodenklassen 3-7 in maximal 1000m/Tag. Das Ausheben der Erde erfolgt nicht nur schnell, sondern auch sauber: Das Fräsgut wird exakt auf einer Seite des Grabens abgelegt und kann zum Verfüllen wieder verwendet werden.

 

Rückbau und Renaturierung

Als letzten Schritt sorgen wir dafür, dass alle Baukomponenten wieder demontiert und abtransportiert werden. Das umfasst die Maschinen und andere Baumaterialien. Außerdem werden Kranstellflächen und Zuwegungen wieder zurückgebaut, um die Umgebung für die Renaturierung bereit zu machen. Sobald die umliegende Fläche wieder frei von Arbeitsmaschinen ist, erfolgt die Aufforstung sowie die gesetzlich verpflichtende Renaturierung.

 

Teil­leistun­gen oder ein ganzes Pro­jekt?

Wir stemmen das ge­mein­sam.

  • Zu­wegungen
  • Wegeausbau
  • Vermessungen
  • Erdmassenberechnung
  • Digitale Geländemodelle
  • Leitungs­tief­bau
  • Kabelpflugarbeiten
  • Er­stellung von Kran­stell­flächen
  • Erdarbeiten
  • Re­naturier­ung

Stark, schnell, sauber - Felsgraben­fräse der neuesten Ge­ne­ration

So werden effi­zient Kabel und Lei­tungen
für Wind­kraft­anlagen verlegt

Die Umsetzung einer effizienten und zukunftssicheren Infrastruktur für Windkraftanlagen erfordert höchste Man- und Maschinenpower. Deshalb ist Berge Bau immer auf der Suche nach effektiver, maschineller sowie technischer Unterstützung. Im Bereich Tiefbau verschafft Ihnen unsere Felsgrabenfräse entscheidende Vorteile: Kabel- und Leitungsstrecken können wir deutlich effizienter verlegen als mit herkömmlichen Maschinen. Die starke Fräse schafft Fräsgraben bis 1,30m Tiefe und 0,35m Breite, wobei selbst Felsböden über 100 MN/m2 möglich sind. Das Fräsgut wird sauber und exakt auf einer Seite des Grabens abgelegt und kann zum Verfüllen wieder verwendet werden.

Weitere Vorteile auf einen Blick:

  • Bodenaufbau wird nur im Grabenbereich gestört
  • Einsatz in den Bodenklassen 3-7 (Fels)
  • Sehr schnelles Aushubverfahren: je nach Bodenverhältnissen sind bis 1000m/Tag möglich
  • Schnelles umsetzten durch Straßenzulassung und 40km/h auf der Straße

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Entdecken Sie in unserem Unternehmensmagazin „Perspektive“ zahlreiche spannende Themen rund ums Bauen. Es erwarten Sie ausgewählte Projekte aus Hoch-, Tief- und Leitungsbau. Natürlich gibt es auch Wissenswertes aus unserem Unternehmen. Per Mail oder Post – wir senden Ihnen unser Magazin gerne kostenlos zu.

Ihr persönlicher Ansprechpartner

Dipl. Ing. Markus Bernhardt – Bauleitung Tiefbau, Kabel- und Leitungsbau

Häufig gestellte Fragen zum Bau von Windkraftanlagen.

FAQ - Windkraftanlagen

Wie lange dauert es, eine Windkraftanlage aufzubauen?

Die Bauzeit einer Windkraftanlage kann je nach verschiedenen Faktoren variieren, darunter die Größe der Anlage, der Standort und die Witterungsbedingungen. Im Allgemeinen dauert der Bau einer einzelnen Windkraftanlage zwischen sechs Monaten und einem Jahr. Während dieser Zeit werden verschiedene Schritte durchgeführt, darunter die Errichtung der Fundamente, der Turmstruktur und der Rotorenblätter sowie die Installation der elektrischen Komponenten. Nach Abschluss des Baus müssen Tests und Inspektionen durchgeführt werden, um sicherzustellen, dass die Anlage sicher und effizient betrieben werden kann.

Welche Maßnahmen werden zur Renaturierung für den Bau einer Windkraftanlage gemacht?

Die Renaturierung für den Bau einer Windkraftanlage umfasst verschiedene Maßnahmen, die darauf abzielen, die Umweltauswirkungen des Bauvorhabens zu minimieren und den ursprünglichen Zustand des Geländes wiederherzustellen. Einige dieser Maßnahmen können sein:

Planung und Standortauswahl: Bereits in der Planungsphase werden Standorte sorgfältig ausgewählt, um Umweltauswirkungen zu minimieren. Standorte mit empfindlichen Ökosystemen oder bedrohten Arten werden vermieden, wenn möglich.

Umweltverträglichkeitsprüfungen (UVP): Vor Baubeginn werden umfassende Umweltverträglichkeitsprüfungen durchgeführt, um potenzielle Auswirkungen auf Flora, Fauna, Wasserressourcen und Landschaftsbild zu bewerten. Auf Grundlage dieser Prüfungen werden Maßnahmen zur Minimierung oder Kompensation von Umweltauswirkungen entwickelt.

Bewahrung von Lebensräumen: In einigen Fällen werden Lebensräume wie Wälder, Feuchtgebiete oder Lebensräume bedrohter Arten von den Baumaßnahmen ausgeschlossen oder durch Schutzmaßnahmen geschützt, um ihre Integrität zu bewahren.

Bewahrung von Flora und Fauna: Falls erforderlich, werden seltene Pflanzen und Tiere vor Baubeginn umgesiedelt oder geschützt, um ihre Lebensräume zu erhalten.

Renaturierung nach Baubeginn: Nach Abschluss der Bauarbeiten werden Renaturierungsmaßnahmen durchgeführt, um den ursprünglichen Zustand des Geländes wiederherzustellen. Dies kann die Wiederherstellung von Vegetation, die Rekultivierung von Bodenflächen und die Schaffung von Lebensräumen für lokale Arten umfassen.

Erosionsschutz: Zur Verhinderung von Bodenerosion werden Erosionsschutzmaßnahmen wie die Anpflanzung von Bodendeckern oder die Errichtung von Erosionsbarrieren umgesetzt.

Monitoring und Langzeitüberwachung: Nach Abschluss der Renaturierungsmaßnahmen werden Überwachungsprogramme eingerichtet, um sicherzustellen, dass die ökologischen Auswirkungen des Bauprojekts langfristig minimiert werden und die Renaturierung erfolgreich verläuft.

 

Durch diese Maßnahmen wird sichergestellt, dass der Bau von Windkraftanlagen so umweltverträglich wie möglich ist und die Auswirkungen auf die natürliche Umgebung auf ein Minimum reduziert werden.

Welche Schritte umfasst der Leitungstiefbau beim Bau einer Windkraftanlage?

Der Leitungstiefbau beim Bau von Windkraftanlagen bezieht sich auf die Verlegung von Kabeln und Leitungen vom Standort der Windkraftanlage zum nächsten Stromnetzanschlusspunkt. Dieser Prozess ist entscheidend, um den erzeugten Strom von der Windkraftanlage ins Stromnetz einzuspeisen. Hier sind die Schritte, die beim Leitungstiefbau typischerweise durchgeführt werden:

Planung und Trassenfestlegung: Vor Beginn des Tiefbaus werden die Routen für die Kabeltrassen sorgfältig geplant. Dabei werden Faktoren wie Geländebeschaffenheit, Hindernisse und Umweltauswirkungen berücksichtigt. Die Trassen werden festgelegt, um die kürzesten und effizientesten Wege zum nächsten Stromnetzanschlusspunkt zu gewährleisten.

Tiefbauarbeiten: Die eigentlichen Tiefbauarbeiten beginnen mit dem Graben von Gräben oder dem Einsatz von Verlegepflügen, um die Kabeltrassen im Boden zu verlegen. Dabei werden spezielle Maschinen wie Bagger, Raupen und Kabelpflüge eingesetzt, um den Prozess effizient und präzise durchzuführen.

Verlegung der Kabel: Sobald die Gräben oder Schlitze ausgehoben sind, werden die Stromkabel sorgfältig in den Boden gelegt. Dies erfordert Fachkenntnisse und Präzision, um sicherzustellen, dass die Kabel ordnungsgemäß verlegt und vor Beschädigungen geschützt sind.

Verbindung der Kabel: Die Kabel werden miteinander verbunden und an entsprechende Schaltanlagen angeschlossen, um den Stromfluss von der Windkraftanlage zum Stromnetz zu ermöglichen. Dies erfordert eine sorgfältige Planung und Installation, um einen reibungslosen Betrieb zu gewährleisten.

Abschlussarbeiten und Wiederherstellung: Nach Abschluss der Verlegearbeiten werden die Gräben oder Schlitze sorgfältig wieder verfüllt und das Gelände wiederhergestellt. Dies kann die Bepflanzung von Vegetation oder die Wiederherstellung des ursprünglichen Landschaftsbildes umfassen.

Der Leitungstiefbau ist ein wichtiger Schritt beim Bau von Windkraftanlagen, da er die Verbindung zwischen der erzeugten Energie und dem Stromnetz herstellt. Ein sorgfältig geplanter und ausgeführter Leitungstiefbau ist entscheidend, um einen zuverlässigen und effizienten Betrieb der Windkraftanlage zu gewährleisten.

 

Wie hoch ist die Lebensdauer einer Windkraftanlage?

Die Lebensdauer einer Windkraftanlage beträgt in der Regel etwa 20 bis 25 Jahre. Dieser Zeitraum basiert auf verschiedenen Faktoren, darunter technologische Entwicklungen, Wartungspraktiken, Umweltbedingungen und Betriebslasten.

Moderne Windkraftanlagen werden entwickelt und gebaut, um eine lange Lebensdauer zu gewährleisten. Sie unterliegen regelmäßigen Inspektionen, Wartungsarbeiten und gegebenenfalls Reparaturen, um ihre Leistungsfähigkeit zu erhalten.

Nach Ablauf der Lebensdauer können Windkraftanlagen entweder erneuert oder zurückgebaut werden. In einigen Fällen kann eine Erneuerung durch Upgrades oder den Austausch von Komponenten erfolgen, um die Lebensdauer zu verlängern. Der Rückbau beinhaltet den Abbau der Anlage und die Wiederherstellung des Geländes auf den ursprünglichen Zustand.

Wie groß ist der Flächenverbrauch für ein Windrad?

Im Durchschnitt wird für eine einzelne Windenergieanlage eine Fläche von 0,8 Hektar benötigt. Das entspricht ungefähr der Fläche eines Fußballfeldes. Nur ein Teil der Fläche wird vollversiegelt: Der Kranstellplatz wird mit wasserdurchlässigem Schotter befestigt. Flächen zur Lagerung und Montage der Komponenten werden nach dem Bau der Anlagen wieder renaturiert. Nur für das Fundament mit einem Durchmesser von ca. 25 Metern erfolgt eine Vollversiegelung des Untergrundes. In der Regel haben die Fundamente eine Tiefe von drei bis vier Metern. Nach Beendigung des Betriebs ist der Betreiber dazu verpflichtet, das Fundament vollständig zurückzubauen.

Sind Freiflächen-Photovoltaikanlagen nicht sinnvoller als Windkraftanlagen?

Um die Strommenge einer einzigen modernen Windkraftanlage mit Freiflächen-Photovoltaikanlagen zu erzeugen, bräuchte man mehr als 20 Hektar Fläche. Deshalb liegt das Rückgrat der Energiewende in Deutschland auf der Windenergie. Freiflächen-Photovoltaikanlagen können eine Ergänzung sein, aber kein Ersatz.

Eine neue Windkraftanlage produziert pro Jahr rund 20 Millionen kWh Strom. Dafür werden nominell rund 0,8 Hektar Fläche benötigt. Das entspricht ungefähr der Größe eines Fußballfeldes, von dem aber ein guter Teil während des Anlagenbetriebs weiter z.B. für die Landwirtschaft oder als Wald- bzw. Grünfläche zur Verfügung steht. Flächen mit Freiflächen-PV sind demgegenüber in der Regel nicht weiter nutzbar. Und: Wind weht nun einmal auch nachts sowie in Herbst und Winter bei bedecktem Himmel. Das können auch die besten Solarmodule nicht wettmachen.