Bernd Berge tritt in das Unternehmen ein.
Zwei Generationen finden in einem Unternehmen zusammen.
Dipl. Ing Bernd Berge, der ältere der beiden Kinder von Gertrud und Richard Berge, trat 1973 nach seinem Bauingenieur- und Architekturstudium an der TU Berlin ins Unternehmen ein. Bernd interessierte sich schon früh für alles, was mit der Firma zusammenhing. Schließlich wohnte die Familie Berge auf dem Betriebsgelände und die Kinder wuchsen im Unternehmen auf. Die Mahlzeiten am Familientisch waren lebhaft und es gab häufig nur ein Thema: Die Firma.
Für Bernd war der Berufsweg klar vorgegeben: Nach dem Realschulabschluss machte er im elterlichen Betrieb eine Maurerlehre und ging nach dem Fachabitur an die TU Berlin, um dort Bauingenieurwesen zu studieren.
Seine vier Jahre jüngere Schwester Karin entschied sich für einen anderen Weg und studierte Lehramt für Realschule an der Universität in Gießen. Nach dem erfolgreich abgeschlossenen Studium kamen Bernd und seine Ehefrau Ingeborg zurück in die Wittgensteiner Heimat. Das Paar heiratete im August 1970 und lebte bis zum Abschluss des Studiums in Berlin.
Bei der Rückkehr nach Leimstruth mussten sich zwei Generationen zusammenfinden und aufeinander einstellen. Die beiden Frauen in der Familie waren stark und trugen stets zur Harmonie bei, wenn es ab und an zu hitzigen und lebhaften Gesprächen kam. Es hatte sich nichts verändert. Die Firma war immer noch das Hauptgesprächsthema bei den Berges. Gertrud und Richard hatten gerne ein volles Haus und Gäste. Hier wurde kein Unterschied gemacht, ob es Geschäftspartner, Freunde oder Verwandte waren, die bewirtet wurden.
Bei uns steht steht an erster Stelle die Ehrlichkeit. An zweiter Stelle der Einsatz. An dritter Stelle der Wille.
Bernd Berge
Die Zeit in Zeitz und der Wechsel in die Geschäftsführung
Die Ära Bernd Berge bis heute
1991 begann für BERGE-BAU ein neuer Meilenstein mit der Gründung eines zweiten Standorts im Osten Deutschlands. Bernd Berge, der in Westberlin studierte, wurde nach dem Mauerfall von der Begeisterung für den Aufbau Ost angetrieben. Durch eine glückliche Verbindung zur VEW, später RWE, und zur Partnerstadt Detmold führte ihn der Weg nach Zeitz, wo alles in einem mobilen Containerbüro mit einem kleinen Team startete. 25 Jahre lang fuhr Bernd Berge mindestens einmal pro Woche nach Zeitz, um seine Mitarbeiter vor Ort zu unterstützen und um Einblick in die Projekte zu haben.
1995 verstarb Richard Berge nach einer schweren Krankheit. Seine Frau, Gertrud Berge, die Frau von Richard Berge, war sechs Wochen zuvor, ebenfalls nach längerer Krankheit verstorben. Nun musste Bernd Berge die alleinige Geschäftsführung des Unternehmens übernehmen.
Architekt, Maurer, Vater, Mentor, Freund, Seniorchef: Bernd Berge
Seit mehr als 30 Jahren steht Bernd Berge seinen Mitarbeitern und dem Unternehmen als Geschäftsführer zur Seite. Mit Erfahrung, Herz und Verstand hat er BERGE-BAU, so wie die Geschäftsführer vor ihm, durch verschiedene Krisen begleitet und den Mensch stets an erste Stelle gesetzt. Ohne seine Leidenschaft und seinen Weitblick wäre BERGE-BAU nicht das Unternehmen, das es heute ist.
Die Geschichte nimmt hier auch kein Ende, sondern erreicht weitere Meilensteine, denn die nächste Generation steht schon bereit. Geschäftsführer Eckehard Hof sowie Gesellschafterin Friederike Berge begleiten das Unternehmen in die weitere Zukunft. Trotz aller Veränderungen ist eines geblieben: die Haltung, mit der BERGE-BAU an jede neue Herausforderung geht. Verlässlichkeit, Ehrlichkeit, Präzision und das Streben nach sinnvollen Lösungen prägen das unternehmerische Handeln seit jeher. Die Chancen sind groß. Der Bedarf an intelligenter Infrastruktur, nachhaltigen Energielösungen, innovativer Wohn- und Lebensraumgestaltung wächst stetig. BERGE-BAU ist bereit, diesen Weg mitzugestalten. Mit bewährter Erfahrung und neuen Ideen, mit einem starken Team und einer klaren Vision. Heute, wie auch morgen. Auf die nächsten 150 Jahre Unternehmensgeschichte.
Wissenswert
Bei BERGE-BAU bin ich angekommen – beruflich, aber auch menschlich.