Nach dem Abriss der ehemaligen Bahnhäuser beginnt jetzt der Bau der Fachmärkte in Laasphe >
< Zwei Kunden stießen Ausbau an
29.01.2015 10:39
Von: Eberhard Demtröder (WP)

"Berleburger Modell" für Neubau in Bad Laasphe

Komplette Fertigstellung des Rewe-Komplexes auf elf Grundstücken Ende 2016 erwartet


Animation Berge-Bau

Animation Berge-Bau

Bad Laasphe
Um Abriss und Neubau des Rewe-Marktes auf dem Gelände an der Bahnhofstraße zügig realisieren zu können, während der Verkauf weitergeht, will Generalunternehmer „Berge-Bau“ aus Erndtebrück ein Provisorium schaffen.
So werde man einen Teil der rund 13.300 Quadratmeter großen Fläche, die in etwa zwei Fußballplätzen entspricht, für zwei Fachmarkt-Neubauten herrichten. In einen dieser Neubauten soll dann vorübergehend der Rewe samt Getränkemarkt einziehen, erläuterte Projektbetreuer Matthias Heß vor Politikern im Ausschuss für Wirtschaftsförderung und Kultur.

Anschließend werde das über 40 Jahre alte Rewe-Gebäude abgerissen und an gleicher Stelle mit rund 2.600 Quadratmetern Verkaufsfläche ein Neubau errichtet – kombiniert für Lebensmittel- und Getränkemarkt. „Das Herzstück“, so Projektbetreuer Matthias Heß. Er rechnet für den Sommer mit der Baugenehmigung. Anschließend folge der Endausbau für drei neue Fachmärkte. Geplante Fertigstellung: Ende 2016. Heß spricht dabei vom „Berleburger Modell“, nach dem Rewe plus dm-Fachmarkt 2011 an der Bad Berleburger Sählingstraße ebenfalls in zwei solcher Bauphasen realisiert worden seien.

Das neue erweiterte Parkplatz-Angebot soll sich laut Heß auch auf das Gelände des Roth’schen Hauses ausdehnen. Für die neuen Gebäude-Komplexe samt Stellplätzen werden mehrere benachbarte Wohn- und Geschäftshäuser abgerissen. Insgesamt erstrecke sich das neue Areal auf elf Grundstücke von neun Eigentümern, so Heß. Am Ende werde die gesamte Fläche noch harmonisch „eingegrünt“.

Wuchtige Fassade gliedern

Klaus-Martin Achatzi (CDU) zeigte sich bei der Diskussion im Ausschuss besorgt, dass der künftige Takko-Modemarkt zur Bahnhofstraße hin womöglich eine zu wuchtige, geschlossene Fassade erhalten könnte. Die zweigeschossige Fassade werde auf jeden Fall „gegliedert“ sein, machte Projektbetreuer Matthias Heß deutlich. Architektonisch werde man hier „eine Art Fenster-Situation“ schaffen.




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