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03.09.2014 11:15
Von: Björn Weyand (SZ)

Ins Jugendheim kehrt wieder Leben ein

Innen ist der Umbau abgeschlossen / Die Kleinen nehmen die Räume in Beschlag – andere Gruppen ziehen nach


Es kommt wieder Leben in das Jugendheim nach dem monatelangen Umbau. Die Krabbelgruppe der Kirchengemeinde traf sich gestern Morgen erstmals in den neu gestalteten Räumlichkeiten. Auch die Kindergartengruppe ist eingezogen.

Es kommt wieder Leben in das Jugendheim nach dem monatelangen Umbau. Die Krabbelgruppe der Kirchengemeinde traf sich gestern Morgen erstmals in den neu gestalteten Räumlichkeiten. Auch die Kindergartengruppe ist eingezogen.

Die U2-Kinder sind schon eingezogen, gestern hatte auch die Krabbelgruppe den ersten Termin im neu gestalteten Jugendheim – das Gebäude wird endlich wieder zum Zentrum der Kirchengemeinde.

Draußen arbeiteten gestern noch die fleißigen Handwerker an der Fassade, während drinnen erstmals sehr viele Mütter mit ihren Kindern das neue Ambiente des Erndtebrücker Jugendheims genießen durften. Vielleicht sorgte auch die Neugier dafür, dass die Krabbelgruppe der evangelischen Kirchengemeinde gestern Morgen besonders viel Zulauf erfuhr. Heller ist es geworden, wenn auch der Saal ohne den hinteren Teil etwas kleiner geworden ist, wirkt er nicht gedrungener. Hier ist immer noch reichlich Platz. Und den nutzten die Kleinsten aus, auch wenn noch nicht alle Spuren des Umbaus beseitigt sind.

Pfarrer Stefan Berk war angesichts der Resonanz für die Krabbelgruppe natürlich zufrieden. In das Jugendheim kehrt wieder Leben ein und es wird wieder zum beliebten Zentrum des gemeindlichen Miteinanders. Nicht umsonst war im April, als sich die Siegener Zeitung auf der Baustelle umschaute, sogar von einem „Mehrgenerationenhaus“ die Rede, wie es damals Matthias Heß von der Firma Berge Bau bezeichnete. Genau das soll das Jugendheim für die Kirchengemeinde wieder sein. Bereits Anfang August zogen die ersten ganz jungen Kindergartenkinder in die umgestalteten und neu zugeschnittenen Räumlichkeiten ein. Der Betrieb ist angelaufen, die Kinder und die Erzieherinnen fühlen sich sehr wohl. Stefan Berk ist froh, dass die Bauarbeiten innen letztlich so schnell fertig geworden sind, obwohl „der Teufel im Detail steckte“. Gerade beim Brandschutz, der ja bei solch einer Einrichtung für Kinder ein sehr entscheidendes Thema ist. So verzögerte sich der Beginn der Umbauarbeiten, so dass die Handwerker erst im Februar richtig loslegen konnten. Letztlich, so Stefan Berk gestern im Gespräch mit der SZ, seien alle Decken neu gemacht worden, einige Fenster ausgetauscht worden. Der hintere Bereich des alten Saales wurde abgetrennt, dieser Teil gehört ab sofort zu den Räumlichkeiten der Kindergarten-Gruppe für Kinder unter zwei Jahren. Für die war im benachbarten Kindergarten „Sonnenau“ schlichtweg kein Platz mehr zu schaffen – so kam vor anderthalb Jahren die Idee auf, die Betreuungsgruppe für die Jüngsten „auszulagern“, ins Gemeindehaus.

Trotzdem ist Stefan Berk daran gelegen, dass sich auch die Kleinsten dem Kindergarten „Sonnenau“ zugehörig fühlen. Dies dürfte jedoch kein Problem sein, sind doch die Räumlichkeiten für die jüngsten Kinder ausgelegt. Werden die Kleinsten älter, ziehen sie automatisch in den Kindergarten um. Und: Der Kindergarten wird künftig auch andere Teile des Jugendheims für sich nutzen können, wie der Pfarrer gestern verriet. „Die beiden Teile sollen sich als eine Einheit verstehen“, meinte Stefan Berk über den Kindergarten und die neue „Filiale“. Noch ist auch innen nicht alles perfekt, in der nagelneuen und geräumigen Küche fehlen noch Hinweisschilder an den Schubladen, wo was zu finden ist. Besonders freute sich Stefan Berk darüber, dass die Küche nun zwei Zugänge hat, einen davon direkt zum Saal. Das erleichtert die Arbeit erheblich und macht den Raum für Vermietungen wieder attraktiver. Gleiches gilt auch für die Toiletten, die nun gegenüber des Saaleinganges sind.

Nach und nach werden auch die anderen Gruppen der Kirchengemeinde in das Jugendheim zurückkehren, unter anderem die Konfirmanden. So soll das Jugendheim „mehr denn je“, so Stefan Berk, das Zentrum der Kirchengemeinde sein, obwohl ja die Gemeinde das Gebäude vor dem Umbau an die Familie Schorge verkauft hat. Es ist freilich ein Modell, von dem die Gemeinde profitiert, schließlich hätte sie sich den Umbau kaum leisten können, denn die Mittel sind begrenzt und die Gemeinde hat noch andere Sorgen und eh einen sehr hohen Gebäudebestand. Übrigens müsse der andere evangelische Kindergarten an der Martin-Luther-Straße ebenfalls umgebaut werden, verriet der Pfarrer. Dies dürfte im kommenden Sommer über die Bühne gehen. Zuvor sollen die neuen Kindergartenräume im Jugendheim bei einem Tag der offenen Tür am 19. Oktober noch genauer der Öffentlichkeit präsentiert werden. Bis dann sollen auch die Außenarbeiten abgeschlossen sein.




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