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12.08.2011 07:15
Von: Expressi.de

Endlich Baubeginn für AWo-Werkstatt auf dem Heidenberg


Foto: Endlich entsteht auf dem Heidenberg die neue AWO-Werkstatt. Beim Spatenstich packen mit an (v.l.): Eckehard Hof (Fa. Berge Bau), Klaus Droste (Einrichtungsleiter Werkstatt Eiserfeld), Hans-Georg Fey (AWO-Geschäftsführer), Peter Eberlein (AWO-Vorsitzender), Dagmar Graf (Bereichsleiterin AWO Siegener Werkstätten), Matthias F. Krämer und Sarah Beier (Architekturbüro Krämer) sowie Karl-Reinhard Frank (Fa. Berge Bau).

Zehn Jahre dauerte es, um von den Kostenträgern die Förderzusage für die neue AWO-Werkstatt am Siegener Heidenberg zu erhalten. So lange lag das bereits im Jahr 2001 erworbene Grundstück am Garnisonsring brach. Mit dem Gedanken „Bald geht es los“ startete damals die Arbeiterwohlfahrt ihre Bemühungen, einen Ersatzneubau für die im Eiserfelder IHW-Park angemietete Werkstatt auf den Weg zu bringen. Doch los ging es erst jetzt, mit dem offiziellen Spatenstich.

Die neue Werkstatt entsteht auf einem ca. 12.000 qm großen Grundstück. Mit einer Grundfläche von 3.200 qm wird sie um ein Drittel größer sein als die Räume am alten Standort in Eiserfeld. Wenn in etwa einem Jahr die neuen Werkshallen fertig gestellt sind, wird die Elektromontage ausgeweitet und als neues Aufgabenfeld die Metallbe- und verarbeitung aufgebaut. Daneben gehören industrielle Montage, Verpackung und Konfektionierung, Textilbearbeitung, Prüf- und Kontrollarbeiten, Kabelkonfektionierung, Lagerhaltung und Logistik sowie Holzbearbeitung zum Leistungsspektrum.

Die Arbeiterwohlfahrt hofft, weitere Unternehmen aus Industrie, Handwerk und dem Dienstleistungsbereich als Auftraggeber gewinnen zu können. „Wir wollen da sein, wo unsere Kunden sind“, begründet Geschäftsführer Hans-Georg Fey die Ansiedlung im Gewerbegebiet am Heidenberg. Aber auch die zentrale Lage des Grundstücks war mit ausschlaggebend. Sichergestellt ist damit eine gute Verkehrsanbindung für Kunden und Zulieferer aber ebenso für die Beschäftigten selbst. Immerhin 60 % nutzen den öffentlichen Personennahverkehr, um zu ihrem Arbeitsplatz zu kommen.

Die am 28.06.1993 eröffnete Werkstatt an der Eiserfelder Straße kam in den letzten Jahren zusehends an die Kapazitätsgrenze und war mit ihrer räumlichen, technischen und strukturellen Ausstattung nicht mehr zeitgemäß. „Wir verzeichnen zudem auch einen enormen Anstieg von Menschen mit Behinderung, die Anspruch auf einen Arbeitsplatz in der Werkstatt haben“, betonte AWO-Geschäftsführer Hans-Georg Fey. Deshalb entstehen im Gewerbegebiet am Garnisonsring Arbeitsplätze für insgesamt 160 Beschäftigte. Moderne Rahmenbedingungen ermöglichen ihnen die Teilhabe am Arbeitsleben. Eine Besonderheit der neuen Werkstatt werden die 20 Plätze für schwerstmehrfachbehinderte Menschen sein. Neben der Förderung am Arbeitsplatz wird auch die erforderliche Pflege und Betreuung sichergestellt.

Zahlreiche Hürden bis zum Förderbescheid mussten überwunden werden. Durch die fehlenden Geldmittel in den öffentlichen Haushalten kam es immer wieder zu Verzögerungen, denn investive Förderungen, wie sie für den Bau der neuen Werkstatt nötig sind, waren in der Vergangenheit nur schrittweise und in begrenztem Umfang möglich. Durch die Kostenzusagen des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL), der Agentur für Arbeit und des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW steht dem Baubeginn nun nichts mehr im Wege. Auch Eigenmittel der AWO fließen in das Projekt.




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