Baustart fürs neue Sportheim

Den ersten Spatenstich erledigte Jörg Weyand in Schameder mit dem Bagger

Schameder. (yvu) Nach langer Planungsphase und Zittern um die Erteilung der Baugenehmigung ist die Zeit des Wartens für den SV Schameder endlich vorbei. Am Samstagmorgen wurde mit den Erdarbeiten auf dem Bauplatz des neu entstehenden Sportheims begonnen.

Mit den ersten Erdarbeiten am Bauplatz des neuen Sportheims des SV Schameder wurde am Samstag begonnen.
„Endlich kann es losgehen!” Mit den ersten Erdarbeiten am Bauplatz des neuen
Sportheims des SV Schameder wurde am Samstag begonnen. Vertreter des Vereins
und der Gemeinde Erndtebrück ließen es sich nicht nehmen, dabei zu sein.
(WP-Foto: Yvonne Unger)

Seit 1997 liefen die Planungen, und den Bauantrag hatte der Verein im August letzten Jahres gestellt. Doch erst nachdem einige offene Punkte in Zusammenarbeit mit dem Zweckverband Region Wittgenstein und der Firma Bau-Grund geklärt worden waren, konnte die Genehmigung erteilt werden. Jetzt wird oberhalb des Sportplatzes das Gelände für die Errichtung des Rohbaus vorbereitet. Den ersten „Spatenstich” - wenn auch mit der Baggerschaufel - durfte Jörg Weyand tätigen, der sich für den Fahreinsatz an den BERGE-BAU-Maschinen bereit erklärt hatte.

Entstehen soll eine sportliche Begegnungsstätte mit vier Umkleiden für Mannschaften und einer für Schiedsrichter, mit entsprechenden sanitären Anlagen und einem größeren Raum für Schulungen und Versammlungen. Dies wird eine große Erleichterung für die Sportler, die dann nicht mehr zum Umkleiden in die rund zwei Kilometer entfernte alte Schule in Schameder fahren müssen.

Nach dem Einmessen des Gebäudes in den nächsten Tagen wird bald mit dem Rohbau begonnen. Koordiniert wird das Bauvorhaben auf Vereinsseite von Thomas Slenzka. Unterstützt wird er von Rolf Lichy und Lothar Hedrich, die ihr Fachwissen aus der Baubranche mitbringen.

Die Finanzmittel für den Rohbau und erste Arbeiten an Kabinen und Duschen stehen bereits zur Verfügung. Dennoch ist der SV Schameder auf weitere Spenden und auf die Eigenleistung von Mitgliedern beim Bau des Vereinsheims angewiesen. Da bei der Sanierung der Sportplatzdecke bereits 1.200 Arbeitsstunden von durch Mitglieder geleistet wurden, sieht der Vereinsvorstand hier keine größeren Probleme.

Die Errichtung des neuen Sportheims fällt genau in das 50. Jubiläumsjahr des SV Schameder, daher haben die Vereinsmitglieder in den nächsten Wochen besonders viel zu tun. Neben den Bauarbeiten bereiten sie die Jubiläumsfeier am 16. bis 18. Juni auf dem Flugplatz in Schameder vor. Mit einem Rockkonzert, einem Festabend und einem Feldgottesdienst soll dabei ein breites Publikum angesprochen werden.


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WESTFALENPOST (08.05.2006)

   
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