Baubeginn für das Sportheim

Schameder. Endlich ist es soweit: der SV Schameder hat mit den ersten Arbeiten zum Bau des Sportheims begonnen. Das gute Frühlingswetter wird an diesem Wochenende für die Erdarbeiten genutzt. Die Maschinen hierzu hat die Firma BERGE-BAU dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt, für den Fahreinsatz hat sich Jörg Weyand bereit erklärt. In den kommenden Tagen muss das Gebäude noch eingemessen werden, dann kann der SV mit dem Rohbau beginnen. In dem fertigen Gebäude finden später vier Umkleiden für Mannschaften und ein Umkleideraum für Schiedsrichter - jeweils mit den zugehörigen sanitären Anlagen - sowie ein Raum für Versammlungen und Schulungen Platz. Die Gesamtkoordination für die Arbeitseinsätze liegt auf der Seite des SV bei Thomas Slenzka. Rolf Lichy und Lothar Heidrich, beide bei der Firma BERGE-BAU beschäftigt, bringen ihr berufliches Fachwissen ein. Der Bauantrag wurde bereits im August 2005 gestellt, allerdings verblieben einige Punkte offen, die immer noch dazu hätten führen können, dass der Bau des Sportheims ein Traum geblieben wäre. Die Finanzierung des Rohbaus ist gesichert, darüber hinaus kann mit dem Ausbau der Kabinen und Duschen begonnen werden. Dabei müssen, soweit wie eben möglich und zulässig, alle Gewerke in Eigenleistung erbracht werden.

Bei der Sanierung der Sportplatzdecke wurden ungefähr 1.200 Arbeitsstunden durch Mitglieder des SV geleistet - eine Zahl, die für den Bau des Sportheims Mut macht und hoffen lässt. Da aber leider nicht alles durch Eigenleistung abgedeckt werden kann, ist der SV Schameder für den weiteren Ausbau auf Spenden angewiesen. Als 1997 mit den Planungen begonnen wurde, haben bereits einige Gönner des Vereins Spendenzusagen für den Fall erteilt, wenn mit dem Bau begonnen wird. Hier will der Vorstand kurzfristig das Gespräch suchen, um ein weiteres Stück Planungssicherheit zu haben. Zusätzlich sollen in Kürze alle Mitglieder und Privatleute aus den benachbarten Ortschaften angesprochen werden, da jede Hilfe nötig ist. Zusätzliche Mittel der öffentlichen Hand sind keine zu erwarten.

Mit dem Vereinsheim wird der Sportplatz endlich zu einer vollständigen Begegnungsstätte für die Bürger aus Schameder und Umgebung, die Fahrten zu den zwei Kilometer entfernten Umkleideräumen in der ehemaligen Schule in Schameder entfallen. Neben dem Sportheim haben die Mitglieder ein weiteres großes Projekt vor sich: das 50-jährige Vereinsjubiläum wird vom 16. bis 18. Juni auf dem Flugplatz in Schameder gefeiert. Der Flugsportverein überlässt den Jubilaren einen Hangar. Der Hangar hat mittlerweile durch viele Veranstaltungen die Partytauglichkeit unter Beweis gestellt. Am Freitag, 16. Juni, findet ein Rockkonzert mit den Bands Projects Mutante, Panheads, Cuchulainn, High Treason, Straba und Lizzard Bones statt. Bei fairen Eintritts- und Getränkepreisen will der SV mit dieser Veranstaltung vor allem das jüngere und jung gebliebene Publikum ansprechen. Am Samstag, 17. Juni, findet der Festabend statt, zu dem Back in Black die musikalische Unterhaltung liefert. Am Sonntag hält Pastor Berk einen Feldgottesdienst. Anschließend geht es zum Frühschoppen mit DJ Düsy. Der Verein freut sich auf seine Gäste.


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Wittgensteiner Wochenpost (13.05.2006)

   
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