Unternehmen BERGE-BAU präsentiert sich gut aufgestellt und ehrt treue Mitarbeiter

»Um volle Auftragsbücher gekämpft«

Leimstruth. (howe) Es hat immer etwas von einer großen Familie, wenn Bernd Berge seine treusten Mitarbeiter kurz vor Weihnachten in sein Büro bittet. Dann hat der Chef des Bauunternehmens seine Arbeitsstube umfunktioniert, dann stehen Teller und Tassen für Kaffee und Kuchen bereit. Und die Mitarbeiter sitzen um den großen Schreibtisch herum, der ein oder andere Stuhl muss zusätzlich herbei geschafft werden.

Firmenchef Bernd Berge (links) und die diesjährigen Jubilare von BERGE-BAU
Firmenchef Bernd Berge (links) und die diesjährigen Jubilare von BERGE-BAU. (SZ-Foto)

Treue und Kontinuität seien die Voraussetzungen für ein gutes und vertrauensvolles Zusammenarbeiten und für eine immer stärker geforderte Flexibilität im Unternehmen, letztlich zum Wohle der Kunden, erklärte Bernd Berge jetzt bei einer Feierstunde zur Ehrung der Jubilare. Wandel und Krisen ließen sich auch dann aus eigener Kraft bewältigen. Die Treue zum Arbeitsplatz allein reiche allerdings nicht mehr aus, um diesen zu erhalten. »Jeder Einzelne muss durch sein eigenverantwortliches Arbeiten und durch eine hohe Leistungsbereitschaft seinen Arbeitsplatz stärken.« Das Ergebnis einer guten und gewissenhaften Arbeit seien zufriedene und anerkannte Mitarbeiter. Das Unternehmen BERGE-BAU sei familiär geprägt und man wisse, dass das wichtigste Kapital die Mitarbeiter seien. »Sie verfügen über einen überdurchschnittlich hohen Ausbildungsstand und über ein ausgezeichnetes Fachwissen, das sich durch stetige Weiterbildung immer auf einem hohen Niveau bewegt.«

Dass die gebratenen Tauben einem Unternehmer heute nicht unmittelbar in den Mund fliegen, machte Bernd Berge ebenfalls deutlich. »Wir haben mit allen Mitarbeitern um volle Auftragsbücher gekämpft.« Teure Rohstoffe, gestiegene Preise für Energie und Stahl drosselten den gesamtwirtschaftlichen Baumotor. Trotz aller wirtschaftlicher Widrigkeiten habe BERGE-BAU im Team sehr gute Arbeit und hohe Qualität geleistet. Es sei gelungen, sichere Arbeitsplätze zu garantieren. Im Rahmen einer Feierstunde überreichte Bernd Berge seinen Jubilaren die Urkunden. Horst-Werner Dickel aus Hemschlar hatte gleich zwei Gründe, zu feiern. Mit 63 Jahren ging er als Hochbauer in den Ruhestand. Zugleich feierte er damit sein 25. Dienstjubiläum.

Ebenfalls 25 Jahre Mitarbeiter von BERGE-BAU sind:

  • Stukkateur Kurt-Alfred Wunderlich aus Herbertshausen,
  • Hochbaupolier Peter Berge aus Berghausen,
  • Hochbaupolier Reiner Knebel aus Rinthe und
  • Technische Zeichnerin Marion Hartrampf aus Balde.

Bereits 40 Jahre bei BERGE-BAU beschäftigt ist:

  • Hochbaupolier Heinz Georg Bald aus Rinthe.

Zehn Jahre seiner Firma treu ist:

  • Bauleiter Wolfgang Zoche aus Banfe.

Günter Koch verabschiedete sich mit 65 Jahren als Lkw-Fahrer in Rente.


Siegener Zeitung
Siegener Zeitung (11.12.2007)
   
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