Lidl beginnt mit dem Bau des Supermarktes
Gestern erster Spatenstich in Dautphe
Bauarbeiten
beginnen mit der Graben-Verlegung
Dautphetal-Dautphe (id). Mit dem symbolischen "ersten
Spatenstich" haben gestern auf der Schmidt-Wiese
in Dautphe die Bauarbeiten für den Lidl-Markt begonnen.

Kurzes Studium der Baupläne vor dem symbolischen ersten Spatenstich.
Mit
dabei: Bürgermeister Bernd Schmidt (2. v.l.), links daneben
Lidl-Immobilienleiter
Christoph Grundmann. (Foto: Dörries)
Mitarbeiter des ausführenden Bauunternehmens,
der Lidl-Regionalgesellschaft Siegen und der Dautphetaler
Gemeindeverwaltung nahmen daran teil. Während
ein Bagger im Hintergrund des
6.500 Quadratmeter großen Baugeländes ein
neues, gewundenes Bett für den momentan noch schnurgerade
am Rande der Wiese verlaufenden Graben zog, studierten Bauamtsleiter
Moog, Bürgermeister
Bernd Schmidt, Eckehard Schmidt und Martin
Müller von BERGE-BAU sowie Lidl-Immobilienleiter
Christoph Grundmann die Pläne
für den neuen Markt. Der wird rund 800
Quadratmeter Verkaufsfläche bekommen
und damit im Durchschnitt der Lidl-Märkte liegen.
Grundmann rechnet damit, dass dort 12 bis
15 Arbeitskräfte beschäftigt werden. Sie würden bereits jetzt in anderen
Märkten angelernt. Wenn die Bauarbeiten binnen der veranschlagten
sechs Monate zügig vorangehen, hat der Markt die Chance,
der 80. im Bereich der Regionalgesellschaft Siegen zu werden.
Und dort soll er der erste in neuer Architektur sein. Grundmann: "Wir
bauen hier an einem besonders exponierten Platz in Dautphetal,
da wollen wir auch ein ansprechendes, einladendes Gebäude
haben."
Des Lobes voll waren Lidl- und BERGE-BAU-Vertreter für die gute
Zusammenarbeit sowohl mit der Gemeinde als
auch mit dem Landkreis. In sechs Monaten ein Planfeststellungsverfahren
durchzubringen, sei eine Ausnahme.
Probleme hatte es anfangs aus Artenschutz- und ökologischen
Gründen gegeben, die in gegenseitigem Einvernehmen aus dem
Weg geräumt worden seien. In dem als Mischgebiet ausgewiesenen
Bereich unterhalb des Dautpher Gewerbegebietes hält die
Gemeinde weitere Flächen vor, auf denen sich
sowohl Dienstleister als auch Gewerbebetriebe ansiedeln könnten.

Hinterländer Anzeiger (19.12.2007)