Was ist draus geworden?
Stichwort: Hinterm Hainberg
Rückershausen. (jg) Im Dezember
berichtete Planer Elmar Beyer im Laaspher Bauausschuss über den
Ausbau der Straße »Hinterm Hainberg«. Bei einer Fahrbahnbreite
von 4,50 Meter gebe es an beiden Seiten ein jeweils 15 Zentimeter breites
Bord. Ohne Probleme könne die Straße auf kommunalem Grund
gebaut werden, der Bordstein sei mit vier Zentimetern Höhe leicht überfahrbar
und diene trotzdem der Wasserführung. Widerstand verhinderte eine
Verbindung zwischen der eigentlichen Sackgassen-Straße und ihrer
ebenfalls zu sanierenden Sackgassen-Abzweigung. Mittlerweile wird seit
Juni gebaut. Und was ist draus geworden?

Straßenbauarbeiten, Kanalsanierung und Verlegung neuer Wasserleitungen
"Am Hainberg" in Bad Laasphe-Rückershausen.
(SZ-Foto)
Trotz der widrigen Wetterverhältnisse sei bisher
im Großen und Ganzen alles sehr gut gelaufen, so Hoch-
und Tiefbauamtsleiter Klaus Pankalla. Und das obwohl am Anfang
viele gedacht hätten: »Wie
soll das funktionieren?« Es geht hier um eine Strecke von 560
Metern, der untere Straßenabschnitt habe dann noch einmal zusätzlich
200 Meter. Die Kanalsanierung und die Verlegung neuer Wasserleitungen
wird mit rund 280.000 Euro zu Buche schlagen. Die Straßenbaumaßnahme
wird mit 397.000 Euro prognostiziert, hier sind die Anlieger mit einer
Kosten-Beteiligung von 50 Prozent dabei. Die Beleuchtung an der Straße
werde maßvolle erneuert und ergänzt, heutzutage schaue man
eben sehr genau darauf, dass die Kosten für die Anlieger nicht
zu hoch würden, so Klaus Pankalla.
Derzeit sei man hundertprozentig im Zeitplan, in der
ersten Dezemberwoche wolle man fertig werden. Obwohl neben dem schlechten
Wetter bei den Kanalarbeiten auch die schwierigen Kabelarbeiten viel – zuvor
nicht veranschlagte – Zeit gekostet hätten. Dennoch zog
Klaus Pankalla als Fazit: »Wir sind absolut zufrieden.« Auch
wenn gerade in dieser Woche die Rückerhäuser hinterm Hainberg
auf die Probe gestellt wurden. Die Gelben Mülltonnen blieben nämlich
stehen, weil der Müllwagen die Straße nicht befahren konnte.
Gestern Nachmittag gab es deshalb noch einmal einen Ortstermin. Gemeinsam
mit der Stadt kam Ortsvorsteherin Heike Mechsner zu
dem Ergebnis, dass sie anschließend zusätzliche Gelbe Säcke
an der Straße
verteilte, da der Verpackungsmüll ja ohnehin nur einmal im Monat
abgeholt wird. Generell habe aber auch sie den Eindruck, so die Ortsvorsteherin,
dass der größte Teil der betroffenen Anwohner mit dem Fortgang
der Arbeiten zufrieden sei. Es habe sogar schon von Anliegern Kaffee
und Kuchen für die Bauarbeiter gegeben ...

Siegener Zeitung (28.09.2007)