„Wo kommen die denn alle her?“
Handwerksmesse brach Besucherrekorde!
Birkelbach.
(ch) Messen haben meist ihre gut besuchten und weniger gut
besuchten Tage. Die Erndtebrücker Händlerschaft hatte am Wochenende
jedoch kaum Zeit, um zum Beispiel die Köstlichkeiten der heimischen
Metzger und Gastronomen zu probieren. Gut 3.000
Besucher nahmen
die Gelegenheit wahr, die 3. Erndtebrücker Handwerksmesse zu besuchen
und sich vor Ort über die Neuerungen bei 39
Gewerbetreibenden der
Edergemeinde zu informieren.

Besuch bei heimischen Unternehmen: Bürgermeister Karl-Ludwig Völkel
informierte
sich bei einem Rundgang über die Messe.
(WIPO-Foto: C. Völkel)
Die Teilnehmer der Messe hatten mehrheitlich mit wesentlich
weniger Besucherandrang am Samstag gerechnet. Doch trotz oder vielleicht
wegen des miserablen Wetters füllte sich die Halle bereits am Samstagmittag.
Das Interesse war gewaltig. Service und Dienstleistungen wurden von
Besuchern erfragt und die Messeaussteller gaben bereitwillig Auskunft.
Bei nicht wenigen Ständen war man froh, mit drei oder mehr Ausstellern
den Service präsentieren zu können. Etwas verdutzt, aber gut gelaunt
stellte dann auch ein Aussteller die Frage: „Wo kommen die denn
alle her?“

Geschäftige Händler: Samstag und Sonntag war die Messe äußerst gut besucht.
(WIPO-Foto:
C. Völkel)
Die Messe zeigte an beiden Tagen, dass das Interesse
der heimischen Bevölkerung und der überregionalen Auftraggeber an der
Leistung der Gewerbetreibenden in der Kerngemeinde und den umliegenden
Dörfern immens ist. Auch wenn nicht bei jedem Händler gleich Abschlüsse
getätigt wurden - der Werbeeffekt war bei 3.000 interessierten Besuchern
sicher groß. Handel, Handwerk und Gastronomie zeigten sich auf der
Höhe der Zeit - was durch die Ausstellung
innovativer Handwerkstechniken,
modernster Elektronik und neuen
Einrichtungsmodellen untermauert wurde.
Neben dem Handwerk und der Gastronomie präsentierten sich auch die
heimischen Banken, Bau- und Immobilienunternehmen. Im Außenbereich
postierte sich neben den Autohäusern der Edergemeinde auch die Freiwillige
Feuerwehr, die mit einem Informationsstand und Vorführungen die Besucher
über Gefahrenvorsorge aufklärte. Auch das DRK war vor Ort präsent.


Heißes Design: Den beiden jungen Wittgensteinern gefiel es auf der
beheizten Bank.
Jonas konnte als Spross einer Rösper Dachdeckerfamilie zeigen, dass auch die
nächste
Generation im Handwerk noch alte Techniken beherrscht. Hier wurde ein Stück
spanischen Schiefers in Herzform geschnitten. (WIPO-Fotos: C. Völkel)
Eine Neuauflage der Handwerksmesse wird es frühestens
in drei Jahren geben. „So viele Neuerungen im Handwerk gibt
es nicht jedes Jahr. Es sollen schließlich neue Ideen präsentiert werden“,
erklärte dazu Helga Trettin. Wiederholt wird das Erfolgsrezept der
Handwerksmesse aber auf alle Fälle.

Wittgensteiner Wochenpost (15.03.2006)