Attraktive Erndtebrücker Ortsmitte

Erndtebrück. (wo) Knapp ein Jahr nach dem ersten Spatenstich wird Anfang März mit dem Eiscafé Dolomiti der erste Mieter der Ederarkaden im Erndtebrücker Ortskern einziehen.

Im ersten Obergeschoss der Ederarkaden hat das Erndtebrücker Unternehmen ID GmbH, eine Ingenieursgesellschaft für Datentechnik, eine Fläche von 300 Quadratemtern angemietet.
Im ersten Obergeschoss der Ederarkaden hat das Erndtebrücker
Unternehmen ID GmbH, eine Ingenieursgesellschaft für Datentechnik,
eine Fläche von 300 Quadratemtern angemietet.. (WR-Foto: wo)

Weitere Geschäfte und Büros werden im Laufe des Jahres folgen. Auch ein medizinisches Versorgungszentrum mit Arzt- und Facharztpraxen wird auf einer Fläche von etwa 500 Quadratmetern in den Ederarkaden eingerichtet, wie Bauherr Christoph Schorge gestern in einem Pressegespräch erläuterte. Gerade im Bereich der Facharztpraxen wünscht sich Schorge noch Ergänzungen anderer Fachrichtungen. Hier gebe es auf jeden Fall noch Erweiterungsmöglichkeiten. Die Tiefgarage werde den Mietern sowie Patienten des medizinischen Versorgungszentrums zur Verfügung stehen. Über einen behindertengerechten Fahrstuhl bestehe unmittelbarer Zugang zu dem Versorgungszentrum, so Schorge.

Im ersten Obergeschoss der Ederarkaden hat das Erndtebrücker Unternehmen ID GmbH, eine Ingenieursgesellschaft für Datentechnik, eine Fläche von 300 Quadratemtern angemietet.

Gemeinsam mit einem Studienkollegen gründete der Erndtebrücker Dr. Dieter Born 1992 die ID GmbH, noch während des Studiums der theoretischen Physik an der Technischen Hochschule in Aachen. Diese "praktische Abwechslung" zum Studium seien zunächst einfache CAD-Anwendungen und Datenübertragung-Tools an CNC Maschinen gewesen, so Born im WR-Gespräch. "Als Brut- und Aufzuchtstätte unseres Unternehmens diente die Firma Modellbau Henkel in Breidenstein." Damit sei eine schnelle Expansion im nordhessischen Raum gelungen. Der Vollzeitjob habe jedoch am Wochenende erledigt werden müssen, das Studium hatte zunächst Vorrang.

Nach dem Studienabschluss sei die Entwicklung der ID GmbH dann rasant verlaufen: Erfolge mit Datenübertragungssystemen und später auch Planung und Steuerung von Arbeitsabläufen. "Vision war, alle relevanten Fertigungsinformationen für die Maschinen- und Handarbeitsplätze in einem System zur Verfügung zu stellen, um damit eine verbesserte Produktivität zu erzielen und papierlos zu arbeiten," so Born. Mittlerweile sind unter anderem die großen deutschen Automobilhersteller Kunden der ID GmbH. "Wir expandieren und benötigen dringend Fachkräfte."

Der Mitarbeiterstamm von derzeit 20 soll um weitere 15 aufgestockt werden: Ingenieure, Informatiker oder Naturwissenschaftler und auch Auszubildende zum IT Fachinformatiker sucht das Unternehmen.

Kontakt: www.idgmbh.de


Westfälische Rundschau
Westfälische Rundschau (17.01.2008)

   
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