Im März öffnet das erste Geschäft

Erndtebrück. (pr) Lange Zeit musste man nach unten schauen, wenn man Baufortschritte sehen wollte. Seit einigen Tagen wächst des Millionenprojekt im Zentrum Erndtebrücks nach oben. Der Wohn- und Geschäftskomplex "Ederarkaden" nimmt Gestalt an.

Es geht nach oben: Der Bau der Ederarkaden in Erndtebrück macht deutliche Fortschritte. Der erste Komplex soll im März fertig sein.
Es geht nach oben: Der Bau der Ederarkaden in Erndtebrück macht deutliche Fortschritte.
Der erste Komplex soll im März fertig sein. (WP-Foto: Rasche)

"Wir haben einen engen Terminplan, liegen aber gut in der Zeit", freute sich Bauherr Christoph Schorge gestern im Gespräch mit der WP. "Wenn wir gewusst hätten, dass es so einen milden Winter gibt, hätten wir schon eher angefangen." Jetzt muss man sich auf der Baustelle sputen, weil bereits Verträge mit den künftigen Mietern abgeschlossen sind. Der erste will bereits im März 2008 sein Geschäft eröffnen. "Deshalb muss der erste Komplex bis Mitte Februar fertig sein", nennt Schorge den Terminrahmen.

Rund 80 Prozent der angebotenen Flächen sind bereits vermietet. "Vor allem für die gewerblichen Bereiche haben wir mehr Interessenten als Fläche." Deshalb sei man dabei, die Planungen in den oberen Geschossen noch zu ändern. Dort sollen mehr Praxen und Büros Platz finden als zunächst vorgesehen.

Komplett fertiggestellt, so hofft der Investor, soll die "neue Erndtebrücker Mitte" dann im Frühsommer des nächsten Jahres sein. Wer in den Geschäften im Parterre dann den Kunden seine Angebote unterbreiten wird, will Schorge in einigen Wochen verraten. "Es handelt sich dabei sowohl um neue Anbieter für Erndtebrück wie auch um Umsiedlungen." Sicher ist aber, dass das Bistro, das in der großzügig gestalteten Anlage zum Verweilen einladen wird, "familienintern" betrieben wird.

Eine Etage darunter sollen Mieter künftig in der Tiefgarage ihre Fahrzeuge abstellen können. Kunden sollen auf acht Kurzzeitparkplätzen gegenüber der Sparkasse parken und die schon vorhandenen Parkplätze auf der anderen Seite der Eder nutzen können, die durch eine Brücke eine direkte Anbindung an die Ederarkaden erfahren.

Mit der Millionen-Investition dürfte der Ortskern Erndtebrücks eine erhebliche Attraktivitätssteigerung erfahren. Vor Jahren war das Gelände Standort eines REWE-Marktes, der aber wegen der gestiegenen Konkurrenz durch das Einkaufszentrum am Mühlenweg schloss. Der Komplex wurde anschließend von einem hessischen Geschäftsmann übernommen, der dort eine Filiale seiner Marktkette einrichtete, die aber nur relativ kurze Zeit existierte. Nach dem Kauf durch die Familie Schorge wurde das marode Flachdachgebäude noch vor dem 750-jährigen Jubiläum der Edergemeinde im vergangenen Jahr abgerissen.


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WESTFALENPOST (27.07.2007)

   
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