Biomasse-Heizkraftwerk der RWE
im Industriepark Wittgenstein
in Schameder
Betonstelen markieren den Startschuss
für
den Bau des technischen Teils der Anlage
Schameder. (vö) Dunkle Wolken über
der Baustelle für das neue Biomasseheizkraftwerk der RWE?
Die sind ausschließlich auf das nicht vorhandene Sommerwetter
zurückzuführen, denn auf Wittgensteins aktuell wohl
größter Baustelle wird emsig gewirkt. Nach den intensiven
Vorarbeiten im Gelände und an den Fundamenten sind seit
wenigen Tagen die wuchtigen Betonstelen zu sehen, die den Startschuss für den Bau des technischen
Teils der Anlage markieren.
Ab 2009 sollen im Industriepark
Wittgenstein in Schameder Strom
und Wärme produziert werden, die RWE investiert 25
Mill. Euro in das Projekt.

Biomasseheizkraftwerk der RWE im Industriepark Wittgenstein in Schameder:
Wuchtige Betonstelen markieren den Startschuss für den Bau des
technischen
Teils der Anlage. (SZ-Foto: Martin Völkel)
Dass der Industriepark bei Unternehmern
nach wie vor eine gefragte Adresse ist, bestätigte
Matthias Heß, Geschäftsführer
des Zweckverbandes Region Wittgenstein, gestern auf
SZ-Anfrage. Zu weiteren Grundstückskäufen
sei es allerdings bislang noch nicht gekommen: "Wir
haben Anfragen und führen sehr konkrete Verhandlungen.
Allerdings ist zu bedenken, dass Investitionsentscheidungen
in dieser Größenordnung nicht in wenigen
Tagen oder Wochen getroffen werden."

Siegener Zeitung (21.07.2008)